Sanfte Hände

Die traditionelle Kunst der indischen Babymassage – eine wunderschöne „Anleitung“ von Frédérick Leboyer, das Bedürfnis des Neugeborenen nach Berührung, Wärme und Zärtlichkeit zu stillen.

Leboyer gilt als „Vater der sanften Geburt“. Seine Bücher sind wie Gedichte geschrieben. So auch dieses. Poetisch, verträumt und einfach wunderschön beschreibt er, wie die indischen Frauen ihre Babys traditionell massieren. In unserer Kultur, in der wir oft nicht wissen, wie wir die Kleinen angreifen sollen und ja nicht fest zupacken wollen, ist dies ein wertvoller Ratgeber. Ich habe dadurch sehr schnell die Scheu abgelegt, ruhig auch mal fester zuzugreifen. Das hat uns beiden offensichtlich gefallen: Wutzibutz und mir. Das Badezimmer habe ich vorgeheizt, die Yogamatte ausgebreitet, und so setze ich mich nackt auf den Boden. Baby liegt auf meinen Beinen.

Ich massiere ihn nicht täglich, aber doch häufig. Es braucht ein paar Mal, um die Bewegungen und ihre Reihenfolge zu verinnerlichen. Aber Übung macht ja bekanntlich die Meisterin.

Die Babymassage beschenkt Mutter und Kind mit sehr intimen Momenten der Zweisamkeit. Ich habe das Gefühl, es unterstützt uns im Aufbau einer innigen und doch klar geführten Mutter-Kind-Beziehung.

Zu kaufen oder bestellen im Buchhandel.

Eignet sich auch als schönes Geschenk für werdende und frischgebackene Mütter!

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