Babys (Dokumentation)

Sie heißen Ponijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Die Kamera die begleitet die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. So unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen – wenn Babys brabbeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich.

Frankreich, 2010
Regie: Thomas Balmés
Produktion: Alain Chabat

Einer der (wenigen) Filme, den ich auch werdenden Eltern ans Herz legen kann. Vor allem während der Schwangerschaft war ich noch hypersensibler als sonst in Bezug auf emotionale Herausforderungen. Da ich Filme liebe, lasse ich mich auch auf die Gefühle, die ein Film im Idealfalls schafft ein, und in dieser Lebensphase wollte ich mich keinen Situationen aussetzen, die Angst, Wut oder Traurigkeit provozieren. Da schrumpft die Auswahl! Leider erst im 1. Lebensjahr meines Kleinen sehe ich diesen wunderbaren Film:

Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Babys die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.

Durch die Abwesenheit jeglicher Kommentare komme ich beim Ansehen auch weniger ins Beurteilen der bestimmten Situationen und Umfelder, die teilweise extrem unterschiedlich sind. Je nach Lebenssituation sind die Mütter und Eltern anders mit ihren Babys gefordert. Jede Kultur hat einen anderen Umgang mit den kleinen Menschleins. Dem Regisseur gelingt es, das einfach zu zeigen, zur Kenntnis zu nehmen und – vor allem – entzückendst zu finden! Immer bleibt man ganz nah am Baby dran und taucht so ein in die ereignisreiche Lebenswelt im groben Zeitraum des 1. Lebensjahrs.

Ich bin gespannt, was Ihr zu dem Film sagt!

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